Ein Prost auf das Ehrenamt. Im Lautlinger Schloß feierten Caritas-Mitarbeiter und Ehrenamtliche gemeinsam.Vera Bender
Am Mittwochabend fand sich ein bunt gemischtes Völkchen im Schloss in Lautlingen ein. Und egal, welches Alter, welche Nationalität oder welche Konfession, sie alle verband eines: der ehrenamtliche Dienst am Nächsten. „Sie machen unsere Stadt zu einer lebenswerten Stadt“, lobte Uli Metzger als Stellvertreter des Oberbürgermeisters.
Ins Schloss Stauffenberg nach Lautlingen hatte die Caritas Schwarzwald-Alb-Donau zum Neujahrsempfang geladen – und viele waren gekommen.
146 ehrenamtliche Helfer der Caritas Albstadt
Ehrenamtskoordinatorin Anne Tulke schüttelte viele Hände an diesem Abend, hieß Freiwillige und auch Spender willkommen. Auf 146 bezifferte Regionalleiterin Manuela Mayer die Ehrenamtlichen: „Eine sehr stabile und verlässliche Zahl über die Jahre hinweg.“ Und diese Menschen kommen nicht etwa nur aus Albstadt. Von Straßberg bis Gammertingen, erläuterte Tulke das Einzugsgebiet derjenigen, die sich innerhalb vieler Einrichtungen der Caritas in Albstadt engagieren.
Im Saal des Lautlinger Schlosses fand die Begrüßung der Gäste statt.© Vera Bender
Etwa die Hälfte der geladenen Ehrenamtlichen sowie einige Geistliche, Spender und Unterstützer füllten die Reihen im Saal, um gemeinsam auf das abgelaufene Jahr in Bildern Rückblick zu halten. „Heute geht es um Sie“, stellte Manuela Mayer gleich zu Beginn fest, „heute geht es mehr um die Ehre als um das Amt.“ Denn mit einer Führung durch das Schloss und einem gemeinsamen Essen wollte man die Arbeit der Menschen wertschätzen und Dank sagen.
Manuela Mayer sprach von der „Caritas-Meile“ in der Sonnenstraße
Die Caritas wollte Dank sagen für die Arbeit, die an unterschiedlichen Stellen geleistet wird. Ob als Familienpaten, bei der Albstädter Tafel, während der interkulturellen Woche, beim Stromsparprojekt, in der Nähwerkstatt und der Secontique, beim internationalen Frauenfrühstück, im Kindertreff und vielen anderem mehr. Maier sprach gar von der „Caritas-Meile“ in der Sonnenstraße.
Ein rundum positiver Eindruck vom Angebot in Albstadt
Von ihrem Arbeitsplatz in Rottweil aus erhalte sie stets einen positiven Eindruck vom Angebot in Albstadt. Zumal die Arbeit qualitativ hochwertig sei. Nicht umsonst hätten die Mitarbeiter der Tafel das Gesundheitszeugnis erworben und für das Upcyceln von Kleidungsstücken habe man den Umweltpreis der Stadt Tübingen erhalten.
Stadtrat Uli Metzger lobte die Arbeit aller Beteiligten
„Sie machen unsere Stadt zu einer lebenswerten Stadt“, fasste Uli Metzger seinen Dank zusammen. Der Stellvertreter des Oberbürgermeisters erhielt langanhaltenden, spontanen Applaus, als erwähnt wurde, dass die Räumlichkeiten der Tafel dank finanzieller Mittel aus der Roll-Stiftung nun aufgewertet werden können. Die Leiterin der Tafel, Marktkoordinatorin Elvira Di Valentina, freute sich ganz besonders.
In festlicher Atmosphäre lauschten die Geladenen den begrüßenden Worten.© Vera Bender
In Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz sei die Caritas ihrer Zeit weit voraus gewesen, bemerkte Pfarrer Uwe Stier in seinem Grußwort. Mitmenschlichkeit und Toleranz bildeten in unserer Gesellschaft ein hohes Gut. Und nicht nur auf den Fotos im Jahresrückblick sah man stets strahlende Gesichter.
Der Blick in glückliche Gesichter
Auch beim Neujahrsempfang für die Ehrenamtlichen blickte man in glückliche Minen. „Teilen hilft beiden“ lautet der Slogan eines Projekts der Caritas. Und helfen freut offensichtlich auch beide.