Caritas im Lebensraum

 

„Caritas im Lebensraum – Gemeindenahe Netzwerke“ – so ist diese Grunddimension im Diözesancaritasverband zur Unterstützung und Förderung der Kirchengemeinden in ihrem diakonischen Auftrag bezeichnet.Damit ist die Perspektive markiert, aus der der Caritasverband der Diözese diese Aufgabe betrachtet: Der Caritasverband handelt im Lebensraum von und mit Menschen und versteht die Kirchengemeinden und gemeindenahe Gruppen und Initiativen als eigenständige Akteure im Lebensraum mit je eigenen Möglichkeiten und Ressourcen des Handelns.

Wenn Sie Fragen haben, oder einfach wissen möchten, was die Caritas für Ihre Gruppe, die Kirche vor Ort oder Ihre Initiative tun kann, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Unserer Ansprechpartner vor Ort unterstützen die Kirchengemeinde / Seelsorgeeinheit bei Diakonischen Aufgaben sie sind als unterstützter und Ansprechpartner zu verstehen.

Caritas im Lebensraum

Das vielfältige Engagement der Pfarrgemeinden im ehrenamtlichen Besuchsdienst oder der Nachbarschaftshilfe ergänzt der Caritasverband mit professionellen Angeboten für Hilfsbedürftige. Mit ihren Diensten und Einrichtungen ist die                                                                                                            Caritas vor Ort für Menschen da.

Beispiele für eine gute Zusammenarbeit

Caritas Sonntag

Am 3. oder 4. Sonntag im September feiern die deutschen Katholiken traditionell den Caritas-Sonntag. Das Datum legt der Bischof für seine Diözese fest. Mit einem gemeinsamen Wort der Bischöfe laden die Verantwortlichen eine Woche zuvor bundesweit zum Caritas-Sonntag ein und verweisen gleichzeitig auf die Caritaskollekte in allen Gottesdiensten. Caritasgruppen aus den Gemeinden  und MitarbeiterInnen von örtlichen Caritaseinrichtungen gestalten die Gottesdienste häufig mit. Sie verknüpfen ihr Engagement vor Ort mit Fürbitten  für alle Mitarbeitenden der Caritas und Menschen in Not. Häufig nehmen sie das Thema der jährlichen Caritas-Kampagne auf. Manche laden im Anschluss zu Aktionen oder Festen ein.                                           

Organisierte Nachbarschaftshilfe- NBH

Der  Region Schwarzwald –Alb-Donau gehören derzeit 18 Organisierte Nachbarschaftshilfen an. Jede NBH verfügt über eine/n Einsatzleiter/in , der /die Ansprechpartner/in für die ehrenamtlichen Nachbarschaftshelfer/innen und der Bedürftigen der jeweiligen Städte und Dörfer darstellt. Bei regelmäßigen Einsatzleiter/innentreffen im Caritas Zentrum Rottweil werden Informationen zu fachlichen und regionalen Entwicklungen von der Geschäftsführung  weitergegeben und ein Erfahrungsaustausch findet statt.

Die NBH mit ihren ehrenamtlichen Helfer/innen leisten in erster Linie Beziehungsarbeit ,unterstützen und entlasten  die Hilfebedürftigen und Angehörigen im Haushalt, stellen sich auf die Bedürfnisse der Hilfebedürftigen und deren Angehörigen ein. Sind nicht gewinnorientiert ausgerichtet und versuchen die Betroffenen aus ihrer Vereinsamung heraus zu holen z.B.um eine Teilnahme am Gemeindeleben, kulturellen Veranstaltungen oder sonstigen Freizeitangeboten anzubieten.

Informationsveranstaltung für die Firmlingen

Seit 2011 führen die Mitarbeiter*innen des Caritas-Zentrum Albstadt mit Mitarbeiter*innen der Seelsorgeeinheit Ebingen eine Informationsveranstaltung für Firmlinge im Marienheim, Albstadt, durch. Ziel dabei ist junge Menschen für Caritasthemen allgemein und im speziellen von vor Ort zu sensibilisieren. Verschiedene Methoden wie spiritueller Impuls, Soziometrie, Rollenspiel, Gruppenarbeit …. lassen die gemeinsame Zeit schnell vergehen.

                          Unterstützungsangebot

Möchten Sie einen Ort des Zuhörens in Ihrer Kirchengemeinde aufbauen?
Was ist ein Ort des Zuhörens?
Ein Ort des Zuhörens ist ein niederschwelliges Beratungsangebot für Menschen in persönlichen, sozialen, materiellen oder finanziellen Notlagen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Konfession.
Ehrenamtliche Mitarbeitende stellen den Hilfesuchenden Zeit zur Verfügung und sind bereit, zuzuhören. Jeder wird unabhängig von seiner Problemlage angehört und erfährt so ein hohes Maß an Wertschätzung. Dieser Dienst am Nächsten entspricht der Grundidee des Mailänder Dekrets:
Der erste Dienst am Nächsten ist der des Zuhörens. So wie die Liebe zu Gott im (Zu)hören beginnt, so beginnt die Liebe zum Bruder bzw. zur Schwester im Erlernen des Zuhörens (47. Synode, Cost. 121 § 3).
Das Zuhören an sich wird als Qualität erfahrbar und erkennbar. In persönlicher Gesprächsatmosphäre und ohne Zeitdruck kann der Hilfesuchende seine Sorgen in ihrer ganzen Komplexität darlegen. Durch die Kreativität und die Einsatzbereitschaft der ehrenamtlich Mitarbeitenden kann Hilfe oft schnell und unbürokratisch geleistet werden. Hilfe zur Selbsthilfe steht im Vordergrund. Neben konkreten Handlungsschritten wird je nach Anliegen geprüft, an welchen Fachdienst im sozialen Hilfenetzwerk der Kirchengemeinden und der Kommune/Gemeinde sinnvoll vermittelt werden kann. So eröffnen sich neue Handlungs- und Lösungsperspektiven.
Die Grundleistung des Angebots des Ort des Zuhörens ist es jedoch, Ansprechpartner zu sein und gleichermaßen aktiv wie einfühlsam zuzuhören.

Haben Sie Interesse mehr dazu zu erfahren?
Dann wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartnerin in Ihrem Dekanat.

 

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Pressemitteilung

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