Karl-Efinger-Caritas-Stiftung fördert "Fair statt Flucht"
Ein Bestandteil der Arbeit in der Weberei ist Aufklärungsarbeit mit Jugendlichen oder Interessierten. Dafür wurde das Schulungsmodul "Fair statt Flucht" entwickelt.
Durch dieses ergänzende bildungspolitische Angebot sollen globale Zusammenhänge des Konsumverhaltens aufgezeigt werden. Hierzu zählen beispielsweise Themen wie: "Was hat mein Konsumverhalten mit der Armut in der Welt zu tun".
Das Angebot für Schulen zum Thema Nachhaltigkeit ist ein definiertes Schulungsmodul, von 2 x 1,5 Stunden. Gezielt werden Filmausschnitte von Produktionsorten von Kleidung, Baumwollanbau und Interviews u.a. mit Kindern aus Fabriken, z.B. Bangladesch gezeigt. Mit den Zielgruppen werden Ideen gesammelt, wie eine Veränderung herbei geführt werden und was eigeninitiativ getan werden kann. Um den Herstellungsprozess eines Stoffes zu vermitteln erstellt die Zielgruppe in einem nächsten Schritt ein Webstück, das z.B. für den Unterrichts- oder Kirchenraum zur Verfügung gestellt wird, um hier mit erarbeiteten Plakaten auf die Situation in Produktionsorten aufmerksam zu machen.
Die Zielgruppe soll auf die Zusammenhänge von Handeln (Einkaufsverhalten, Konsumverhalten) und Wirkung aufmerksam gemacht werden. Bewusstsein für eine globalisierte Welt, durch Informationen zu schaffen und vor allem die Eigeninitiative anzuregen. Hier greift der Titel "Fair statt Flucht" das aktive handeln auf - es wird angeregt einen persönlichen Beitrag zu leisten, z.B. mit Konsumverzicht, Kleidertausch, Kleiderreparatur, bewusster Umgang mit Ressourcen, um Fluchtursachen zu begegnen. Das Angebot will ermutigen und unterstützen Angebote in Schulen oder Kirchengemeinden selbst durchzuführen.
Die finanzielle Unterstützung der Karl-Efinger-Stiftung trägt einen wichtigen Teil dazu bei, dieses Angebot weiter anbieten zu können. Wir bedanken uns sehr herzlich dafür.
