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Stand: 12.06.2017

Pressemitteilung

Beim Neujahrsempfang der Caritas wurden Mitarbeiter für ihren Einsatz ausgezeichnet.

Mit Sekt, Namensschildchen und Poetry-Slammer Andreas Rebholz empfing die Caritas ihre Ehrenamtlichen jüngst im Marienheim. Regionalleiterin Manuela Mayer stellte klar, dass es viele Angebote der Caritas nicht geben könnte, wären die Freiwilligen nicht. „Sie sind Verlässlichkeit und Sicherheit – für uns, aber auch für die Menschen, die ihre Unterstützung dringen brauchen oder spüren, dass sie ihnen gut tut“, betonte sie. 141 regelmäßig engagierte Ehrenamtliche tragen Angebote wie die Frauengruppen, die Carmadio-Boutique mit Änderungsschneiderei, das Langzeitarbeitslosenprojekt Carpe Diem, den Kindertreff C-Punkt oder die Familienpatenschaften. 87 von ihnen sind als Sprachvermittler oder bei der Tafel im Einsatz. „Über die Familienpatenschaften haben wir im vergangenen Jahr 71 Kinder in 26 Familien erreicht“, berichtete Mayer. Kein Grund zum Feiern ist das zehnjährige Bestehen des Tafelladens: „Es ist toll, dass es dieses Angebot gibt, wir möchten unbedingt Ihr Engagement wertschätzen“, erklärte die Regionalleiterin. Eine Feier werde es aber nicht geben, denn dass die Tafel 700 Erwachsene und 500 Kinder in und um Albstadt mitversorgen müsse, sei gewiss kein Anlass zur Freude: „Obwohl man in Deutschland aktuell fast von Vollbeschäftigung sprechen kann, lebt jedes sechste Kind in Armut“. Dass die Familien bei einem durchschnittlichen Einkauf im Tafelladen gerade einmal 8,27 Euro ausgeben, spricht auch eine deutliche Sprache.

Pastoralreferent Michael Holl ging darauf ein, dass wir häufig zu schnell urteilen und andere Menschen in Schubladen stecken. Er wünschte den Ehrenamtlichen, dass sie ihr Element gefunden haben, in dem sie sich wohl fühlen, Stärken entfalten und alles mit Liebe tun können.

NeujahrsempfangDie Geehrten der Caritas im Ebinger Marienheim. Foto: Anne Retter

Ehrenamtskoordinatorin Anne Tulke ging in ihrem Jahresrückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres ein: Ausflüge, Feste und Fortbildungen füllten den Terminkalender. Schüler wurden zu Integrationsmentoren ausgebildet und eine Gruppe hatte am diözesanen Ehrenamtskongress in Rottenburg teilgenommen. Bevor das Buffet eröffnet wurde, nahmen Tulke und Mayer die Ehrungen der einsatzfreudigen Helder vor.

Ute Büttner erhielt für 15 Jahre Engagement das silberne Ehrenzeichen: Das in Flammen stehende Kreuz symbolisiert Wärme, Liebe und den christlichen Glauben. Ebenfalls seit 15 Jahren im Einsatz sind Ina Backhaus, Gerhard Fehrenbacher und Herbert Wörner, die nicht teilnehmen konnten. Für zehn Jahre Ehrenamt wurden geehrt: Frida Badaeva, Tamara Mahteeva, Clara Aldörfer, Ida Birk, Guiseppe D’Avanzo, Katharina Deibel, Rita Frey, Rosemarie Growe-Schulz, Brigitte Löffler, Christa Prebilitsch, Erna Schmid, Heidemarie Schweier, Ulrich Schwientek, Gertrud Seeberger, Nina Shirkow, Margit Staiger und Marion Straube. Seit sieben Jahren setzt sich Erna Druppov für ihre Mitmenschen ein, auf fünf Jahre bringen es Irmgard Gmeiner, Ingeborg Baumann, Ibrahim Üzümyemez und Kurz Gimmler.

Anne Retter

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