Teilen schmeckt beiden: Caritas und Dekanat ziehen eine positive Bilanz

Teilen schmeckt besser

Im Rahmen des Entwicklungswegs "Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten" wurden mehr als 2000 Tüten in 24 Kirchengemeinden verteilt mit der Bitte, diese gefüllt mit haltbaren Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs wieder abzugeben. Dekan Anton Bock und Dekanatsreferent Achim Wicker sind glücklich darüber, wie viele Gemeindemitglieder der Aufforderungen zum Teilen gefolgt sind. Andreas Budisky, Leiter Soziale Projekte bei der Caritas und zuständig für die Albstädter Tafel, sagt: "Ich erinnere mich an eine Tüte, in der eine Grundausstattung an Drogerieartikeln drin war: Zahnbürste, Zahnpasta, Einwegrasierer, Duschgel und Shampoo. Wirklich tolle, sinnvolle und individuelle Zusammenstellungen." Auch Thomas Hölzl von der Balinger Tafel zeigte sich begeistert von der Resonanz.

In den Gottesdiensten erhielten die Besucher Informationen über das Angebot und die Arbeit der Tafel. Armut vor Ort zum Thema zu machen und ein Zeichen dagegen zu setzen war das Ziel der Aktion, die vielleicht den ein oder anderen angeregt hat, darüber nachzudenken, was Teilen heute heißt.

Bericht: Schwarzwälder Bote